"Wird das Badeschiff beim Erstkontakt kentern?"

Dancing Crowd bei der KOMMParty Erstkontakt. Foto: Raimund AppelAhoi! Bis in die frühen Morgenstunden wurde am Badeschiff heftig “erstkontaktet”, 600 Gäste sind am 24. Oktober zur ersten KOMMParty* der FHWien-Studiengänge der WKW in den urbanen Partydampfer am Donaukanal geströmt. Ein wirrer Nachbericht mit persönlichen Notizen von Organisator rip.
Erstkontakt bei KOMMParty im Badeschiff. Foto: Raimund AppelMittwoch früh, erwachen mit Entsetzen. Das Notebook für Moritz und meinen DJ-Auftritt muss erst mit Inhalten gefüllt werden (selbstverständlich alles gekaufte und lizensierte mp3), der MINI Cooper steht am Stadtrand, von den Zählkarten fürs Gewinnspiel ganz zu schweigen. PR-Lady Evi schickt mir eine Excel-Tabelle mit akkreditierten Journalisten und Fotografen. Studiensprecherin Karin Schönhofer lässt mir - Überraschung! - eine Exceldatei mit Zeitplan für die MithelferInnen beim KOMMPress-Infostand zukommen. Ich warte vergeblich auf weitere formatierte Officedokumente und genieße meinen Morgenkaffee. Viel Milch, ohne Zucker.

Erstkontakt bei KOMMParty im Badeschiff. Foto: Raimund AppelSpäter Vormittag, dezente Panik breitet sich aus. Ob das Badeschiff kentern wird? Ob der MINI Cooper von der Polizei abgeschleppt wird? Ob wir eine nette kleine Feier im Kreise unseres exzellenten Teams mitsamt einem kleinen Häufchen Freunde erleben werden? Dass uns 600 enthusiastische BesucherInnen erwarten, konnten wir noch nicht wissen. Aber hoffen.


Mittag, nacktes Entsetzen. Die Autofahrt mit Flow im MINI beschert Adrenalinschübe (darauf gehe ich jetzt nicht näher ein), wir besorgen die eben erst fertig bedruckten KOMMPress-TShirts und bekleben das von Zitta GmbH zur Verfügung gestellte Gewinnerauto mit unserem Logo. Eine Stunde verbringen wir im Copyshop mit dem fachgerechten Ausschneiden der Zählkarten für die Verlosung. Stimmt, die Karten hatten dann alle einen schiefen Rand. Nächstes Mal verteilen wir elektronische Chips, die man anschließend aufessen kann.

Erstkontakt bei KOMMParty im Badeschiff. Foto: Raimund AppelFrüher Nachmittag, apokalyptische Gefühle verstärken sich. Der KOMMPress-Computer mit Internet Zugang zu diesem Weblog läuft über einen ausgemusterten PC eines Kollegen, den man erst zum Mitarbeiten überreden muss. Damit alle BesucherInnen auch schnell ihre Telefonnummer beim sozialen Networking aufschreiben können, müssen die hübschen Stabilo-Stifte einzeln aus der Packung gefutzelt werden. Moritz wird anschließend einige Stunden mit dieser verantwortungsvollen Tätigkeit verbringen.

Erstkontakt bei KOMMParty im BadeschiffAbend, finale Endzeitstimmung. Die VIP-Gäste sind da und wollen erstversorgt werden. Ohne Mag. Sieglinde Martin, Institutsleiterin der KOMM kann nicht begonnen werden - sie ist noch im Büro beschäftigt. Dafür bereiten die Damen von der PulsTV Sendung Citylife ihre Ausrüstung vor und verkabeln mich mit Mikrophon, um mich auf Schritt und Tritt verfolgen zu können. Zum Glück ergänzt Moritz einige Sendeminuten selbst mit einem Interview. Ausstrahlungstermin gibt es noch keinen, vielleicht war ihnen unsere Party zu verrückt.

Erstkontakt bei KOMMParty im Badeschiff. Foto: FlowStartschuss, das Massaker kann beginnen. Ich verjage die VIP-Gäste mit FHWien-Geschäftsführer Michael Heritsch von ihren Tischen, damit die BesucherInnen mehr Platz haben. Soviel zu meinem weiterhin erfolgreichen Studium. Carola kümmert sich weiterhin um die Gäste, Anna und Marcella Stecyna schenken Bacardi-Begrüßungsdrinks aus, Flow und Mario Schönhofer fotografieren die ersten Gäste, Evi kümmert sich um die Fotografen und gibt mir Tipps für den Umgang mit dem PulsTV Mikrophon.

Erstkontakt bei KOMMParty im Badeschiff. Foto: Raimund AppelNightlife, die KOMMParty* rockt ins Inferno. Keine Massenpanik, aber das Badeschiff ist voll bis über den Beckenrand. 600 Gäste. Die VIP-Gäste mit LektorInnen, Model Anna Huber und Menschen aus der Werbebranche tanzen zusammen mit den "Opinion Leadern von morgen" im Laderaum. DJ Ant vom 80ies Club im Chelsea gibt weiter an DJ Nick, der ungewöhnlichen Elektro auflegt. Mitternacht verlost Flow den MINI Cooper an Felix Swoboda vom Studiengang Unternehmensführung. Moritz und ich machen mit fetter Partymusik weiter. Obwohl wir kein Justin Timbalake anbieten können, werden wir mit Musikwünschen geradezu bombardiert und fallen 5 Uhr früh halbtot vom nicht vorhandenen Hocker.

Morgengrauen, es ist alles aus. Das Kapitänsteam verlässt das sinkende Schiff und freut sich über die verlorenen Gegenstände (siehe Fundbörse) zahlreicher BesucherInnen und wird demnächst alles am Flohmarkt verscherbeln. Oder auf der nächsten KOMMParty* versteigern, wenn wir zum "Zweitkontakt" rufen.

Ahoi! KOMMPress this Team:

KOMMPress-Team der KOMMParty Erstkontakt. Foto: Raimund AppelAus der Presse:
"Die Studierenden haben es geschafft ohne Budget ein Kick-off Event zu organisieren, dass nicht nur die LektorInnen, sondern die gesamten FHWien-Studiengänge der WKW beeindruckt hat – wir sind stolz darauf, die Opinion Leader von morgen bei uns mit an Board zu haben", so Mag. Sieglinde Martin, Institutsleiterin Kommunikationsmanagement der FHWien-Studiengänge der WKW.

Neben Fotografen zahlreicher Partymedien filmte die PULS TV-Sendung Citylife das Event mit und die Branchenzeitschrift Medianet berichtete ausführlich über den identitätsstiftenden "Erstkontakt".

Bettylein (Gast) - 6. November, 10:22

Nachworte zum Nachbericht der KOMMParty

Rip, den Bericht hast du sehr gut geschrieben! Lachen und Schmunzeln sind garantiert!

Weiter so!!!!

flow (Gast) - 6. November, 12:52

der chef kanns eben am besten

richi - super bericht... ich bleib kronloyal :o))

ps: die adrenalinschübe während der fahrt (um dies bei den lesern aufzuklären) waren möglicherweise von den amicelli´s die du als mittagessen zwischen druckerei und copyshop gefuttert hast... die müssen wirklich lecker sein... mit vollem mund hast du gerufen "oh mein gott... oh mein gott" ;o)

komm.rip - 6. November, 14:38

man könnte aber auch behaupten,

es käme von deinem fahrstil. aber wer würde das schon sagen...

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